Behandlungskosten
Leider schließen die gesetzlichen Krankenkassen eine Erstattung von Heilpraktikerkosten gänzlich aus. Es besteht jedoch die Möglichkeit einen Antrag auf Beteiligung der entstandenen Kosten zu stellen, der in seltenen Fällen (z.B bei austherapierten Patienten) bewilligt wird. Bei Fragen an Ihre Krankenkasse helfe ich Ihnen gerne weiter.
Die Abrechnung erfolgt nach dem GebüH (Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker) als Privatliquidation. Alle Rezepte werden als Privatrezept erstellt. Die privaten Krankenversicherungen, sowie privat abgeschlossene Zusatzversicherungen erstatten die Heilpraktikerleistungen nach vereinbartem Tarif in vereinbarter Höhe. Beihilfeberechtigte können einen Antrag auf Beihilfe im Rahmen erstattungsfähiger Leistungen stellen.
Beihilfe Aktuell: Das Bundesverwaltungsgericht hat mit einem Rundschreiben vom: 26.03.2010 (Az: D6-213100-16/4) die Begrenzung der Beihilfefähigkeit auf den Mindestsatz des seit April 1985 geltenden Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker (GebüH) für rechtswidrig erklärt.
Die Beihilfevorschriften sehen vor, dass auch für Heilpraktikeleistungen  Beihilfe gewährt werden muss. Die Beihilfefähigkeit wird aber auf Beträge begrenzt, die in einer 1985 durchgeführten Umfrage unter den in der BRD niedergelassenen Heilpraktiker als untere Grenze des durchschnittlichen Honorarrahmens ermittelt wurden. Seit 1985 erfolgte keine Anpassung des seit 25 Jahren gültigen GebüH.